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„Jetzt kommt die Taufstelle allmählich dazu“, sagt Herr Sawalha. „Für nächstes Jahr hat fast jede Gruppe, die sich angemeldet hat, sie dem Reiseprogramm hinzugefügt, weil der Papstbesuch die Tatsache verfestigt hat, dass dies wirklich die Taufstelle Jesu ist.“

Doch ganz gleich, wie sehr der Religionstourismus sich wandeln mag, unterscheidet sich der heutige Pilger kaum vom Pilger aus vergangenen Zeiten. Beide teilen das Verlangen nach einer besonderen geistlichen Erfahrung, die aus der Nähe zu den Ursprüngen ihres Glaubens erwächst.

„Ich bin Katholikin, ich praktiziere, und ich möchte gerne wissen, wo mein Herr und Heiland geboren wurde und lebte“, sagt Frau Fraschini.

„Wenn man diese Landschaft und ihre Sehenswürdigkeiten sieht und dann in der Bibel liest, dann sieht man wirklich diese Stätten. Wenn ich wieder zu Hause bin und der Priester während der Messe etwas über die Taufe Jesu vorliest, dann werde ich die Taufstelle vor meinem geistigen Auge haben.“

Die wohl bewährteste Vermarktungsstrategie Jordan–iens, die weder Israel, Palästina noch Ägypten nach–ahmen können, ist die haschemitische Königsfamilie.

„Der König und die Königin sind die wichtigsten Botschafter, die wir haben“, sagt Herr Sawalha. „Wenn Ihre Majestät (Königin Rania) nach Spanien oder nach Großbritannien oder Frankreich reist, ist sie in den Medien präsent. Dasselbe gilt, wenn Seine Majestät (König Abdullah) ins Ausland reist. In jedem begleitet sie das Interesse der Menschen.“

Immer wenn sie ein anderes Land besuchen, erläutert Herr Sawalha, stellen Leute aus jenem Land sofort Internetrecherchen über Jordanien an, die sie zu Treffern auf der Netzpräsenz von Nebo Tours (http://www.nebo.com.jo/) führen.

„So manche Buchungen ergeben sich daraus. Das ist unglaublich.“

Unser Mitarbeiter Nicholas Seeley berichtet für die Zeitschrift ONE.





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